Doppelgewebe oder Einfachgewebe – Unterschiede beim Judoanzug
Beim Kauf eines Judoanzugs tauchen häufig zwei Begriffe auf: Einfachgewebe (Single Weave) und Doppelgewebe (Double Weave).
Diese Bezeichnungen beschreiben die Webstruktur des Stoffes, aus dem die Jacke eines Judogi gefertigt wird.
Die Wahl der Webart beeinflusst entscheidend:
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Gewicht des Anzugs
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Haltbarkeit
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Griffbarkeit im Kampf
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Tragekomfort im Training
Wer die Unterschiede versteht, kann leichter den passenden Judoanzug für Training oder Wettkampf wählen.
Was ein Einfachgewebe (Single Weave) ist
Einfachgewebe bedeutet, dass der Stoff mit einer Lage Fäden in einer einfachen Webstruktur hergestellt wird. Dadurch entsteht ein relativ leichter und flexibler Stoff.
Typische Eigenschaften:
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geringeres Gewicht
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dünneres Material
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angenehm im Training
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meist günstiger
Single-Weave-Judogi wiegen in der Regel etwa 300 bis 550 g/m².
Diese leichten Anzüge sind besonders beliebt bei:
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Einsteigern
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Kindern
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Sommertraining
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langen Trainingseinheiten
Der Nachteil: Das Gewebe ist weniger widerstandsfähig gegenüber intensiven Griffkämpfen.
Was ein Doppelgewebe (Double Weave) ist
Beim Doppelgewebe werden deutlich mehr Fäden verwendet, wodurch eine wesentlich dichtere Stoffstruktur entsteht.
Typische Eigenschaften:
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sehr robustes Gewebe
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deutlich höhere Reißfestigkeit
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schwerer Stoff
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schwerer zu greifen im Kampf
Double-Weave-Judogi liegen meist zwischen 650 und über 1000 g/m² Stoffgewicht.
Die höhere Stoffdichte sorgt dafür, dass der Anzug:
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intensives Randori besser aushält
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weniger schnell verschleißt
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schwerer vom Gegner zu greifen ist
Deshalb werden Doppelgewebe-Judogi häufig im Wettkampf und leistungsorientierten Training eingesetzt.
Direktvergleich: Einfachgewebe vs. Doppelgewebe
| Eigenschaft | Einfachgewebe | Doppelgewebe |
|---|---|---|
| Gewicht | leicht | schwer |
| Stoffdichte | geringer | sehr hoch |
| Haltbarkeit | gut | sehr hoch |
| Griffbarkeit | leichter zu greifen | schwerer zu greifen |
| Preis | günstiger | meist teurer |
| Einsatz | Anfänger, Training | Wettkampf, intensives Training |
Warum moderne Judogi oft Mischformen nutzen
Die klassische Einteilung in Single und Double Weave wird heute oft durch moderne Stofftechnologien ergänzt.
Viele Hersteller kombinieren:
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Baumwolle
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Baumwollmischgewebe
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optimierte Webstrukturen
Ziel ist eine Balance aus Stabilität, Gewicht und Beweglichkeit.
Dadurch entstehen Anzüge, die langlebig sind, ohne unnötig schwer zu werden.
Die Materialstrategie der AITORA Judogi
AITORA verfolgt bewusst eine Materialabstufung entlang des Trainingsfortschritts eines Judoka. Dabei werden robuste Baumwoll- und Mischgewebe eingesetzt, die Stabilität und Tragekomfort verbinden.
AITORA Core Seishin
Der Einsteiger-Judogi für Anfänger und Kinder.
Er bietet eine ausgewogene Stoffstruktur für die ersten Trainingsjahre und kombiniert Stabilität mit angenehmem Tragekomfort.
AITORA Rise Keisei
Für intensiveres Training entwickelt.
Der Anzug besitzt ein stärkeres Gewebe, das häufige Griffbelastungen im Randori besser verkraftet.
AITORA True Shinzen
Ein leistungsorientierter Judogi für ambitionierte Judoka.
Die höhere Stoffdichte sorgt für maximale Stabilität bei intensivem Training und Wettkämpfen.
AITORA Judojacke Ultimate Kiwami
Die Premium-Stufe von AITORA.
Diese Jacke mit Doppelgewebe ist auf maximale Belastbarkeit ausgelegt und eignet sich besonders für leistungsorientiertes Training und Wettkampf.
Durch diese abgestufte Materialstrategie begleitet AITORA Judoka vom ersten Training bis zum leistungsorientierten Wettkampf.
Fazit
Die Webart eines Judoanzugs hat großen Einfluss auf Training und Komfort.
Einfachgewebe
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leichter
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komfortabler im Training
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ideal für Anfänger und Kinder
Doppelgewebe
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deutlich robuster
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langlebiger
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häufig im Wettkampf genutzt
Moderne Judogi kombinieren heute verschiedene Materialien, um Stabilität, Gewicht und Beweglichkeit optimal auszubalancieren.
Die abgestufte Judogi-Kollektion von AITORA folgt genau diesem Prinzip und bietet für jede Trainingsphase die passende Stoffstruktur.



