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Artikel: Judoanzug für Kinder im Wachstum richtig kaufen

Judoanzug für Kinder im Wachstum richtig kaufen

Kinder wachsen schnell – deshalb ist der Kauf eines Judoanzugs für Kinder anders als für Erwachsene. Ein Judogi muss aktuell passen, aber gleichzeitig genug Wachstumsreserve bieten, damit er nicht nach wenigen Monaten zu klein ist.

Der richtige Kinder-Judogi sorgt dafür, dass Kinder:

  • sich frei bewegen können

  • Techniken korrekt lernen

  • langfristig Freude am Training haben.


Warum Kinder-Judogi anders ausgewählt werden müssen

Ein Judoanzug sollte grundsätzlich nach Körpergröße gewählt werden. Die Größen entsprechen meist direkt der Körpergröße in Zentimetern (z. B. 120 cm, 130 cm, 140 cm).

Kinder wachsen jedoch schnell. Deshalb empfehlen viele Hersteller, eine etwas größere Größe zu wählen, damit der Anzug länger getragen werden kann.

Zudem können Judogi beim Waschen leicht einlaufen, da sie meist aus Baumwolle bestehen.


Grundregel beim Kauf eines Kinder-Judoanzugs

Eine einfache Orientierung:

Körpergröße des Kindes + Wachstumsreserve

Beispiel:

Körpergröße Empfohlene Größe
118 cm 120 oder 130
123 cm 130
137 cm 140

Viele Kinder-Judogi sind in 10-cm-Schritten erhältlich (100, 110, 120, 130 cm usw.).

 

Wie viel Wachstumsreserve sinnvoll ist

Eine zu große Größe kann problematisch sein.

Ist der Anzug deutlich zu groß:

  • Ärmel hängen über die Hände

  • Hosenbeine sind zu lang

  • Kinder stolpern leichter

  • Grifftechniken werden schwieriger.

Ein Judogi sollte deshalb leicht größer, aber nicht überdimensioniert sein.

Ein häufiger Richtwert:

ca. 5–10 cm Reserve einplanen.

 

Warum leichte Judoanzüge für Kinder besser sind

Kinder lernen im Judo vor allem:

  • Fallschule

  • Grundtechniken

  • erste Würfe.

Ein schwerer Wettkampfanzug kann diese Bewegungen erschweren.

Deshalb sind Kinder-Judogi meist:

  • leichter

  • beweglicher

  • komfortabler.

Das erleichtert das Erlernen der Techniken und verbessert das Trainingserlebnis.

 

Wichtige Qualitätsmerkmale bei Kinder-Judogi

Beim Kauf sollten Eltern auf einige Punkte achten.

Bewegungsfreiheit

Der Anzug muss:

  • ausreichend Platz im Schulterbereich haben

  • Bewegungen der Arme ermöglichen

  • nicht zu eng an Knien oder Hüften sitzen.

Ein Judogi sollte Bewegungsfreiheit bieten, ohne zu locker zu sein.

Verstärkte Knie

Kinder trainieren viele Fall- und Bodentechniken.
Verstärkte Kniebereiche erhöhen die Haltbarkeit deutlich.


Robuster Kragen

Der Reverskragen wird im Judo ständig gegriffen.
Ein stabiler Kragen erhöht die Lebensdauer des Anzugs.

 

AITORA-Empfehlungen für Kinder

Die Judogi von AITORA sind so aufgebaut, dass sie den Weg eines Judoka vom Anfänger bis zum Wettkampf begleiten.

 

Einstieg für Kinder

Core Seishin

Der AITORA Core Seishin wurde speziell für Anfänger entwickelt.

Eigenschaften:

  • leichter Judogi

  • hohe Bewegungsfreiheit

  • robust für regelmäßiges Training.

Dieser Anzug eignet sich besonders für:

  • Kinder im Anfängertraining

  • erste Gürtelstufen

  • den Einstieg in den Verein.

Für Eltern ist er eine sehr gute Wahl, weil er Komfort und Haltbarkeit kombiniert.

Hier geht es zum AITORA Core Seishin.


Entwicklung im Training

Rise Keisei

Wenn Kinder intensiver trainieren oder erste Wettkämpfe bestreiten, kann ein stabilerer Judogi sinnvoll sein.

Der AITORA Rise Keisei bietet:

  • etwa 500 g/m² Stoffdichte

  • robustere Konstruktion

  • mehr Stabilität im Randori.

Dieser Anzug eignet sich besonders für:

  • fortgeschrittene Kinder

  • intensiveres Training

  • erste Turniere.

Hier geht es zum AITORA Rise Keisei.

Wann ein größerer Judogi nötig wird

Kinder benötigen meist alle 1–2 Jahre einen neuen Judoanzug.

Ein Wechsel wird nötig, wenn:

  • Ärmel deutlich über dem Handgelenk enden

  • Hosenbeine über dem Knöchel liegen

  • der Anzug beim Strecken spannt.

Da Judogi starken Belastungen ausgesetzt sind, werden sie zudem durch häufiges Training und Waschen schneller verschleißen.

 

Typische Fehler beim Kauf

Viele Eltern machen beim ersten Judogi ähnliche Fehler.

Zu große Größe wählen

Ein stark überdimensionierter Anzug erschwert das Training.

Zu dünner Anzug

Sehr günstige Modelle können schneller verschleißen.

Zu schwerer Wettkampfanzug

Für Anfänger ist ein leichter Trainings-Judogi meist sinnvoller.

 

Fazit

Beim Kauf eines Judoanzugs für Kinder sollten drei Dinge berücksichtigt werden:

  1. Körpergröße + kleine Wachstumsreserve

  2. leichtes und bewegliches Material

  3. robuste Verarbeitung

Ein guter Einstieg für junge Judoka ist ein leichter Trainingsanzug wie der AITORA Core Seishin.

Mit zunehmender Erfahrung kann später ein stabileres Modell wie der AITORA Rise Keisei sinnvoll werden.

Der richtige Judogi sorgt dafür, dass Kinder sich auf das konzentrieren können, worum es im Judo wirklich geht: Bewegung, Technik und Freude am Lernen.

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